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30.10.2019 Mittwoch  Neue GruppenführerInnen für den Katastrophenschutz

Die Führung von Einsatzkräften ist für die Arbeit in der allgemeinen Hilfe und im Katastrophenschutz unerlässlich. Einsatzkräfte werden bei einem Einsatz in genormten Einheiten zusammengefasst (bspw. Trupps, Gruppen und Zügen), um eine einfache und klare Struktur innerhalb eines Einsatzgeschehens zu gewährleisten. So können Einsatzkräfte schnell und effizient eingesetzt werden. Natürlich müssen diese Einsatzeinheiten auch im Einsatz selbst geführt, und vor und nach Einsätzen betreut, werden. Hierfür sorgen die sogenannten Führungskräfte, welche sich speziell für das Führen von Einsatzkräften haben ausbilden lassen. Dazu gehört, neben dem Wissen von (organisationsspezifischen und -übergreifenden) Einsatztaktiken, dem Wissen über die Möglichkeiten der eigenen Einsatzkräfte innerhalb ihrer Fachgruppen und der gesetzlichen Vorgaben, auch die allgemeine Kenntnis über Menschenführung. Während eines (Groß-)Einsatzes werden diese Gruppen den jeweiligen Zugführern oder Einsatzleitern hierarchisch unterstellt.
Um diese Führungskräfte auszubilden fand vom 25. bis zum 27.10.2019 beim Landesverband Rheinland-Pfalz im Bildungszentrum Lehmen der Lehrgang zum Gruppenführer statt. Dieser führt innerhalb eines Zuges, aber auch bei kleineren Einsätzen als selbstständige Einheit, eine Gruppe. Diese besteht meist aus mehreren Trupps, welche wiederum aus jeweils fünf Personen bestehen. In Lehmen ließen sich über 20 neue GruppenführerInnen in theoretischen und praktischen Einheiten ausbilden. Diese neuen GruppenführerInnen können ab nun in der allgemeinen Hilfe und im Katastrophenschutz Gruppen innerhalb ihrer Ortsgruppen oder Bezirke führen, und somit zum Gelingen eines Einsatzgeschehens maßgeblich beitragen. Auch die Ortsgruppe Koblenz war mit einem Teilnehmer vertreten, der Bezirk Rhein-Mosel freut sich nach dem Lehrgang sogar über sechs neue GruppenführerInnen.

Kategorie(n)
Bootswesen, Allgemeines, Einsatz

Von: JD

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